skip to Main Content

Gemeinde Kastorf erschließt weiteres Gewerbegebiet

„Wohnen und arbeiten im Grünen“. Mit diesem markigen Satz hat sich die Gemeinde Kastorf im Norden des Kreisgebietes einen Namen gemacht. Eindrucksvoll sind das Engagement und der Mut der Kastorfer, die wiederum in Eigenregie Gewerbefläche ausweisen und anbieten. Bürgermeister Wolfgang Wiedenhöft lobt in diesem Zusammenhang auch das Miteinander innerhalb der Gemeindevertretung, die hier und bei anderen Themen über die Fraktionsgrenzen hinaus sehr gut zusammenarbeiten.

Bürgermeister Wolfgang Wiedenhöft weist stolz auf die gewerbliche Entwicklung in Kastorf hin. Entlang der Bundesstraße 208 sind in den zurückliegenden Jahren bereits Flächen in der Größenordnung von insgesamt 11 Hektar entstanden. Betriebe aus Kastorf konnten dort expandieren oder Unternehmen aus dem Amt Berkenthin einen interessanten Standort mit sehr guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur vor der Haustür finden. Über die Gewerbesteuer fließt Geld in die Gemeindekasse zurück, die der Gemeinde im Haushalt für andere Investitionen zur Verfügung stehen. Jetzt kommt ein weiteres Gewerbegebiet mit einer Fläche von 5,7 Hektar hinzu.

Das Land Schleswig-Holstein fördert die Gewerbeflächen mit rund 36% der förderungsfähigen Kosten mit Bundes- und Landesmitteln. Die Fördersumme beträgt insgesamt 371.099 Euro. Die Zuwendung wurde mit Bewilligungsbescheid der Investitionsbank Schleswig-Holstein vom 04.04.2018 aus dem Landesprogramm Wirtschaft (2014-2020) mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bereitgestellt.

Die Bagger sind bereits angerückt. Die Grundstücke stehen demnächst zum Verkauf. Bereits fünf Interessenten haben an die Tür der Gemeinde geklopft, um ein Gewerbegrundstück zu erwerben. Der Grundstückspreis einschließlich Erschließungsbeiträge beträgt 39,86 Euro je Quadratmeter. Die Vermarktung läuft direkt über den Bürgermeister. Dieser bedankt sich u.a. bei der Kreisverwaltung in Ratzeburg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises für die Unterstützung in den Bauleit- und Förderverfahren sowie bei der Leiterin der Tiefbauabteilung des Amtes Berkenthin, Maike Wittig, für das Einwerben der Bundes- und Landeszuwendung.

 Frank Hase (Amt Berkenthin), Foto Fotolia.com (Lizenzrechte beim Amt Berkenthin)

 

Back To Top